Ein Kompressor-Inhalator ist ein Gerät, das flüssige Medikamente in einen feinen Aerosolnebel verwandelt. Beim Einatmen gelangt dieser Nebel direkt in die Atemwege und tief in die Lunge.
Im Inneren befindet sich ein Kompressor – eine Art Pumpe, die einen starken Luftstrom erzeugt. Dieser Luftstrom wird in die Verneblerkammer geleitet, wo er auf die Tropfen der Medikamentenlösung trifft. Durch den hohen Luftdruck und die Geschwindigkeit wird die Flüssigkeit in winzige Partikel „zerstäubt“ – es entsteht ein feiner therapeutischer Nebel.
Die Partikelgröße ist bei Kompressor-Geräten besonders klein – im Bereich von wenigen Mikrometern. Bei B.Well-Inhalatoren liegt der MMAD* bei 2,1 μm, und 85 % der Partikel haben die therapeutisch optimale Größe. So erreicht der Wirkstoff auch die tiefen Bereiche der Lunge, bis hin zu den Bronchiolen.

Während der Inhalation atmet der Patient einfach ruhig über Maske oder Mundstück ein. Eine spezielle Atemtechnik ist nicht nötig – regelmäßiges, entspanntes Atmen genügt.
Ein Kompressor erzeugt konstant hohen Luftdruck – dadurch entsteht ein gleichmäßiger, stabiler Aerosolnebel ohne Schwankungen in der Abgabe.
Beim MED-130 und MED-111 kommt ein System zum Einsatz, das nach europäischen Normen zertifiziert ist (einschließlich der Norm für Vernebler). Das garantiert Qualität, Sicherheit und zuverlässigen Betrieb.
Die Geräte sind sowohl für Erwachsene als auch für Kinder geeignet. Im Set enthalten: Masken in verschiedenen Größen und ein Mundstück – ideal für die ganze Familie.
Der geringe Medikamentenrest (≤ 0,5 ml), die einstellbare Verneblungsrate (0,2–0,4 ml/min) und die Partikelgröße von etwa 2,1 μm sorgen dafür, dass der Wirkstoff nahezu vollständig in die Lunge gelangt.
Die Anwendung ist einfach: Gerät einschalten und ruhig atmen – ohne Kraftaufwand, ohne komplizierte Einstellungen. Besonders praktisch für Kinder und ältere Menschen.
Deshalb gilt ein Kompressor-Inhalator als „Arbeitstier“ – ein Gerät, das jederzeit einsatzbereit ist, ohne Wartezeit und ohne extra Vorbereitung.

Die Geräte eignen sich für alle Medikamente, die in der Verneblertherapie verwendet werden:
– Mukolytika
– Bronchodilatatoren
– Kortikosteroide
– Antibiotika
– weitere vom Arzt verordnete Lösungen
Nicht zulässig zur Verwendung (laut Gebrauchsanweisung):
Das Gerät darf außerdem nicht bei bewusstlosen Personen eingesetzt werden – der Patient muss selbstständig atmen können.
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