Richtig inhalieren bei Erkältung:

Verwendung eines Kompressor-Inhalators in der Grippesaison

Wann, für wen und wie oft?

1. Wofür ist ein Inhalator geeignet?

Ein elektrischer Kompressor-Inhalator (Vernebler) erzeugt einen feinen Nebel, den man über Mund oder Nase einatmen kann – zum Beispiel eine isotonische Kochsalzlösung (0,9 % NaCl) oder andere vom Arzt empfohlene Inhalationslösungen.
Bei akuten Atemwegsinfekten wie Erkältung, grippalen Infekten oder Bronchitis kann das Inhalieren helfen, die Schleimhäute zu befeuchten und festsitzenden Schleim zu lösen.
Der TÜV-Verband betont: „Bei verschleimten Atemwegen können elektrische Inhalatoren Erleichterung verschaffen.“
Auch medizinische Fachportale empfehlen die Anwendung bei Husten und Erkältung.
Ein Beispiel für ein modernes Gerät ist der B.Well Swiss MED-130. Dieses Modell verfügt über eine praktische Regulierungsfunktion der Inhalationsgeschwindigkeit – so kann der Luftstrom individuell an den eigenen Atemrhythmus angepasst werden. Das macht die Anwendung besonders angenehm und effizient.

2. Für wen ist das Inhalieren geeignet?

Leichte Inhalationen mit Kochsalzlösung sind für Erwachsene, Kinder und ältere Menschen geeignet, wenn keine ernsthaften chronischen Erkrankungen bestehen.
Bei Asthma, COPD oder Herz-Kreislauf-Problemen sollte man vor der Anwendung mit dem Arzt sprechen.

3. Wie oft und wie lange sollte man inhalieren?

Medizinische Empfehlungen zeigen folgende Richtwerte:

  • Empfohlene Häufigkeit: 1–2 Mal täglich – morgens und abends. Das befeuchtet die Atemwege und unterstützt das Abhusten.
  • Bei stärkerem Husten oder viel Schleim: kurzfristig auch bis zu 3 Mal täglich möglich (ein bis zwei Tage), sofern man sich dabei wohlfühlt.
  • Dauer: in der Regel 5–10 Minuten pro Anwendung – abhängig vom Gerät und der verwendeten Flüssigkeitsmenge.
  • Wann aufhören: sobald sich die Symptome deutlich bessern oder sich das Wohlbefinden verschlechtert.

 

4. Inhalieren bei Fieber – ja oder nein?

Bei Fieber oder erhöhter Temperatur ist Vorsicht geboten. Fieber zeigt, dass der Körper bereits stark arbeitet, um die Infektion zu bekämpfen.
In solchen Fällen sollte man nicht automatisch inhalieren, sondern vorher ärztlichen Rat einholen.
Wenn Kreislauf, Puls und Atmung stabil sind, kann nach Rücksprache mit dem Arzt vorsichtig inhaliert werden – vorzugsweise mit kühler, nicht heißer Aerosolluft.

5. Praktische Tipps zur Anwendung

  • Hygiene: Nach jeder Anwendung Mundstück, Maske und Verneblerkammer gründlich reinigen und trocknen. Ein verschmutztes Gerät kann Keime verbreiten.
  • Lösung: 0,9 % NaCl-Lösung (in jeder Apotheke erhältlich) ist sicher und ideal zur Befeuchtung der Atemwege.
  • Körperhaltung: Aufrecht und entspannt sitzen, ruhig und gleichmäßig atmen. Danach am besten etwas Ruhe gönnen und Zugluft vermeiden.
  • Raumklima: Angenehme Temperatur und frische Luft fördern die Wirkung.
  • Wichtig: Inhalation ist eine unterstützende Maßnahme, ersetzt aber keine ärztlich verordnete Therapie. Bei starker Atemnot, hohem Fieber oder blutigem Husten unbedingt medizinische Hilfe aufsuchen.

Fazit

Das Inhalieren mit einem Kompressor-Inhalator und 0,9 % Kochsalzlösung kann in der Erkältungs- und Grippesaison helfen, die Atemwege zu befeuchten und Husten zu lindern.
Mit Geräten wie dem B.Well Swiss MED-130, das eine einstellbare Inhalationsgeschwindigkeit bietet, lässt sich die Behandlung angenehm an den eigenen Atemrhythmus anpassen.

Kurz zusammengefasst:

  • 1–2 Mal täglich (bei Bedarf bis zu 3 Mal)
  • Etwa 5–10 Minuten pro Anwendung
  • Bei Fieber nur nach Rücksprache mit dem Arzt
  • Immer auf gründliche Reinigung des Geräts achten

So lässt sich der Inhalator in der kalten Jahreszeit sicher und effektiv einsetzen.

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